Der erste Schultag für die ABC-Schützen



  • Klasse 1a mit Frau Karg
  • Klasse 1b mit Frau Wrobel
  • Klasse 1c mit Frau Huber


Auch heuer war der erste Schultag für die Kinder der ersten Klassen anders als von früher her bekannt. Aufgrund von Coronamaßnahmen wurden die drei Klassen nacheinander begrüßt.  Aber wie immer waren die Buben und Mädchen, die mit bestimmt gut gefüllten Schultüten und bunten Schultaschen brav zwischen ihren Eltern saßen, aufgeregt, neugierig und gespannt, was da auf sie zukommt. Rektorin Elisabeth Plankl freute sich, dass alle da waren an diesem besonderen Tag und hieß Kinder und Eltern herzlich willkommen. „Heute ist ein besonderer Tag, endlich fängt die Schule an und ihr gehört jetzt zu den Großen. Ihr seid voller Erwartungen und jetzt geht es los mit Lesen, Schreiben und Rechnen“, sagte Rektorin Plankl. Auch für die Eltern ist es ein großer Tag, denn es kommt jetzt viel Neues in den nächsten Wochen. „ Aber das werden die Kinder bewältigen und gut auf die Reihe bringen“, beruhigte die Rektorin. Klassenleiterin Birgit Wrobel, die schon jedes Kind und deren Eltern kurz begrüßt hatte, meinte: „Ich freu mich und bin auch aufgeregt, endlich die Schulkinder zu sehen. Sie hieß auch die Eltern willkommen und wünschte allen ein schönes und gutes erstes Schuljahr. Lehramtsanwärterin Teresa Dorsch, die mit in der Klasse 1b unterrichtet, freute sich sozusagen auch als Anfängerin mit den Kindern und hofft auf einen guten Schulstart. Da es aus bekanntem Grund keinen Anfangsgottesdienst geben konnte, gestalteten Stadtpfarrer Armin Hess und Gemeindereferentin Jutta Kreipp eine kleine Andacht mit Gebet und Musik. Pfarrer Hess erzählte von seiner Schultüte, die er nach dem Einkauf stolz zum Auto trug. Seltsamerweise war sie am ersten Schultag ganz leicht, er schaute nach und sah drin nur Zeitungspapier. Die Mutter hatte die Tüte aus gutem Grund ausgeräumt, aber die vielen Sachen gab es dennoch.

Armin Hess segnete einzeln jedes Kind und zur Erinnerung an den ersten Schultag überreichte Jutta Kreipp jedem Kind ein Bild.

Nach der Andacht verließen die Kinder, bepackt mit Schultüte und Schultasche, die Halle und Lehrerin Birgit Wrobel führte sie ins Klassenzimmer zur „ersten Stunde“. Die Eltern blieben in der Halle und erhielten weitere wichtige Informationen. Marc Binder, Vorsitzender des Fördervereins berichtete von den Tätigkeiten des Vereins. Man unterstütze neben der Stadt die Schule mit zusätzlichen Unterrichtsmitteln und Aktionen wie Autorenlesungen zur Förderung der Kinder. Auch einzelne Kinder erhalten Hilfe, damit alle an Veranstaltungen wie Theater teilnehmen können. Binder lud ein, bei der Aktion „Wundertasche“ mitzumachen und dem Förderverein beizutreten. Rektorin Elisabeth Plankl informierte über kommende Veranstaltungen und andere Dinge. So werden nächste Woche am Dienstag um 19 Uhr die Elternsprecher für zwei Jahre gewählt. Die Kinder müssten jetzt noch am Platz ihre Maske auflassen, es gibt immer wieder Pausen, in denen die Maske abgenommen werden darf. In den Klassenzimmern sind CO2-Messgeräte installiert und es werden die Fenster aufgemacht zum Durchlüften. Daher sollten die Kinder warme Kleidung anhaben. Es gibt keine mobilen Luftreinigungsgeräte, die Stadt wird eine feste Anlage zur Luftreinigung installieren. Die notwendigen Corona-Tests können die Schülerinnen und Schüler selber vornehmen, andernfalls braucht ein Kind einen externen Test. In den nächsten Wochen wird auf den Lolli-Pool-Test umgestellt, der zweimal pro Woche erfolgt. Dazu müssen die Eltern schriftlich ihr Einverständnis geben. In der Mittelschule wird weiterhin mit dem Nasenabstrich-Test auf Corona überprüft. Zur einfachen digitalen Kommunikation zwischen Schule und Eltern gibt es die „schul.cloud“, ein Programm für Nachrichten zwischen Eltern und Lehrkraft. Das Programm ESIS ist ein elektronisches Schulinformations-System. Damit können Eltern zum Beispiel eine Krankmeldung übermitteln oder die Schule Elternbriefe verteilen.

Damit war für die Eltern der erste Schultag beendet. Sie konnten sich an der Aktion „Wundertasche beteiligen und dann in Gruppen die Klassenzimmer anschauen.

Dann erlebten Kinder und Eltern der Klasse 1c in der Turnhalle ihren ersten Schultag und lernten Klassleiterin Ingrid Huber kennen. Danach war die Klasse 1a mit Kindern und Eltern an der Reihe, auch sie erhielten alle Infos und als Klassenlehrerin stellte sich Kerstin Karg vor. In den Klassenzimmern durften sich die Kinder einen Platz aussuchen, dazu einen Tischnachbarn und schon mal einige Sachen einräumen. Große Aufregung herrschte, als die Kinder die großen Schultüten öffneten und überrascht waren, was da alles drin war.

Erfolgreich verlief die Aktion „Wundertasche“, die Jochen Vatter, ehemals Rektor der Schule, durchführte. Der Inhalt der Tasche hatte einen Wert von 6 Euro, dem halben Mitgliedsbeitrag des Fördervereins. Als stolzes Ergebnis konnte Jochen Vatter 33 Aufnahmen vermelden.                                                                                                                                                            (Johann Grad)