Naturentdeckertag der 3. Klassen


Ein Schulausflug in die Natur mitten im Winter, ist das nicht zu kalt? Nicht für die Kinder der Grundschule Dietfurt. Warm eingepackt und mit viel Begeisterung erkundeten die kleinen Naturpark-Entdecker das Gelände auf dem Pfadfinder*innen Zeltplatz Bucher-Berg. Ein Glück, dass es in der Nacht geschneit hatte, so konnten sogar die ersten Schneemänner des Jahres gebaut werden.

Der Naturpark-Entdeckertag wurde von der Rangerin Lucia Gruber, die seit April 2019 für den östlichen Teil des Naturpark Altmühltal zuständig ist, für die zwei dritten Klassen der Grundschule Dietfurt organisiert. Die Naturpark-Entdeckertage werden durch eine Kooperation zwischen dem Verband Deutscher Naturparke und dem Versicherungsunternehmen CosmosDirekt im Rahmen eines Sponsorings ermöglicht. Ziel des Projektes ist es, Kindern den Zugang zur Natur zu ermöglichen und Informationen über die Natur erlebnisorientiert zu vermitteln.

Angeleitet wurde der Entdeckertag von drei Rangern vom Verein Naturpark Altmühltal – Lucia Gruber, Ann-Katrin Frisch und Manfred Bauer - und von Stephanie Weiß, Dipl. Biologin und engagiertes BUND Mitglied. Der Aktionsvormittag fand am Gelände des Internationalen Pfadfinder*innen Zeltplatzes Bucher-Berg bei Breitenbrunn statt.

An diesem Vormittag standen die Tiere des Naturparks im Mittelpunkt und besonders deren unterschiedliche Überwinterungsstrategien wie z.B. Winterruhe, -schlaf und -starre.

Die Kinder durchliefen fünf abwechslungsreiche Stationen. Dabei durften sie selbst Fettfutter herstellen, um die überwinternden Vögel in der kalten Jahreszeit zu unterstützen. Sie konnten sich in Eichhörnchen hineinversetzen und selbst Nüsse verstecken. Die Schwierigkeit dabei war, sie alle wiederzufinden, das gelingt nämlich meistens nicht einmal den cleveren Nagern selbst. Danach gingen die NaturentdeckerInnen mit einem der Ranger auf Streifzug und lernten die Aufgaben, die der Ranger-Beruf mit sich bringt, kennen. Ein Highlight dabei war die Umgebung vom Aussichtsturm aus mit dem Fernglas zu erkunden.

Außerdem stand Feuer machen auf dem Plan, aber nicht einfach mit dem Feuerzeug! Die Kinder durften sich im Funkenerzeugen mit dem Feuerstahl versuchen.

 

Beim Spurenlesen im Schnee entdeckten sie dann welche Hinweise Wildtiere häufig hinterlassen. So kann man auf deren Anwesenheit schließen, auch wenn man die scheuen Waldbewohner nicht zu Gesicht bekommt.

Weil es winterliche Temperaturen passend zur Jahreszeit hatte, durfte auch das Aufwärmen am Lagerfeuer nicht zu kurz kommen. Mit Kinderpunsch und Lebkuchen konnten die Drittklässler wieder Energie tanken und so alle fünf Stationen munter absolvieren.

Am Ende des Vormittags fuhren die SchülerInnen mit ihren beiden Lehrerinnen erschöpft, aber zufrieden zurück nach Dietfurt.                                                                

(Rangerin Lucia Gruber)